Licht zwischen unseren Tränen
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Über dieses Projekt
Das ist Nairas Geschichte.
Als der letzte Krieg Armenien erschütterte, spürte ich den Schmerz meiner Heimat tief in meinem Herzen.
In dieser Zeit begann ich, über meine Wurzeln nachzudenken.
Über meine Kultur.
Und über alles, was mich geprägt hat.
Dann hörte ich von einem kleinen Mädchen aus einem abgelegenen Dorf nahe der Grenze.
Sie war erst neun Jahre alt.
Sie hatte einen einfachen Traum.
Einen Spielplatz in ihrem Dorf.
Ihr Wunsch ließ mein Herz nicht mehr los.
Ich betete und fragte Gott, was ich tun kann. Ich sprach auch mit meinen Kindern darüber.
Gemeinsam entschieden wir, unsere eigenen Ersparnisse zu nehmen und einen kleinen Spielplatz für dieses Dorf zu bauen.
Und plötzlich öffnete sich jede Tür.
Alles geschah schneller als erwartet.
Für mich war es ein Zeichen.
Wenn Gott etwas in unser Herz legt, und wir bereit sind zu gehorchen, wird das Unmögliche möglich.
Ich reiste von Deutschland nach Armenien.
Dann fuhr ich noch fünf bis sechs Stunden weiter, bis ich dieses kleine Dorf nahe der Grenze erreichte.
Als ich ankam, rannte das kleine Mädchen auf mich zu.
Sie umarmte mich ganz fest.
Und sie begann zu weinen.
Auch ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten.
Dann sagte sie etwas, das ich nie vergessen werde.
Gott hat mir im Traum gezeigt, dass du heute kommen würdest. Danke, dass du meinen Traum wahr gemacht hast.
In diesem Moment spürte ich etwas Besonderes.
Als wäre Licht um uns herum.
Gott berührte nicht nur das Herz dieses Kindes, sondern auch mein eigenes Herz.
Denn während ich dieses kleine Mädchen in meinen Armen hielt, begegnete ich auch dem kleinen Mädchen in mir selbst.
Dem Kind, das Krieg erlebt hatte.
Armut.
Schwere Zeiten.
Und irgendwo zwischen ihren Tränen und meinen begann etwas in mir zu heilen.
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